Atting (aj). Wenn in Atting die Erde bebt und der Pulverdampf in den blauen Winterhimmel steigt, dann ist das neue Jahr offiziell begrüßt. Bei strahlendem „Kaiserwetter“ versammelten sich am 6. Januar über 200 Bürgerinnen und Bürger auf Einladung der Böllerschützen Atting sowie der Gemeinde, um gemeinsam auf das Jahr 2026 anzustoßen.
Abschied und Dank an Bürgermeister Robert Ruber
Ein besonderer Moment des Tages war die Neujahrsansprache von Bürgermeister Robert Ruber. Da er bei der kommenden Wahl nicht mehr kandidiert, war es sein letzter offizieller Neujahrsgruß in dieser Funktion. Die Böllerschützen nutzten die Gelegenheit, um sich herzlich bei ihrem langjährigen Unterstützer zu bedanken. „Robert Ruber hatte immer ein offenes Ohr für unser Brauchtum und hat die Böllergruppe seit ihrer Gründung 2015 maßgeblich gefördert“, betonte Schussmeister Florian Pöschl. Ruber selbst bezeichnete das Anschießen als eine „liebgewonnene Tradition“, die aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken sei.
Eindrucksvolle Kulisse mit Gästen aus Aholfing
Unter der Leitung von Florian Pöschl zeigten die Schützen ihr ganzes Können. Verstärkt durch die Kameraden der Böllerschützen Aholfing standen insgesamt 12 Aktive bereit. Die Ausrüstung war beeindruckend: Neben zahlreichen Hand- und Schaftböllern sowie einem Standböller kamen drei Kanonen zum Einsatz – darunter auch eine charmante „Mini-Kanone“, die für Aufsehen sorgte.
Nach dem lautstarken offiziellen Teil stand die Geselligkeit im Vordergrund. Bei Gulaschsuppe, Kaffee, Kuchen und dem mittlerweile legendären „Hot Aperol“ wünschten sich die Attinger gegenseitig ein gesundes neues Jahr. Dank der hervorragenden Organisation durch die Vorstandschaft der Böllerschützen und dem gesamten Team war die Veranstaltung ein voller Erfolg und ein tolles Zeichen für den Zusammenhalt im Ort.

